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Alle Einsätze: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Einsatzdetails
Einsatz Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Ort BAB 9, AS Hof/West -> AS Münchberg/Nord
Datum 05.12.2014
Alarmzeit 19.29 Uhr
Fahrzeuge MZF, LF 16/12, RW 2, SW-KatS mit VSA, KlaF

Folgenschwerer Unfall auf der A9 – Eine Tote, mehrere Verletzte

Pressemitteilung vom 06.12.2014 (Polizeipräsidium Oberfranken)

A9 / LEUPOLDSGRÜN, LKR. HOF. Der Verkehrspolizei Hof liegen zum Unfallgeschehen am Freitagabend auf der A 9 erste Erkenntnisse zum Unfallhergang vor. Bei der Getöteten handelt es sich um eine 49-jährige Frau aus dem Landkreis Kulmbach. Die Autobahn war in Richtung Nürnberg bis 4 Uhr morgens gesperrt.

Den ersten Ermittlungen der Verkehrspolizei zu Folge, löste vermutlich ein 60-jähriger Berliner die fatale Kettenreaktion aus. Der Mann war gegen 19.15 Uhr mit seinem Nissan zwischen den Anschlussstellen Münchberg-Nord und Hof-West unterwegs. Aus bislang nicht geklärter Ursache geriet der 60-Jährige mit seinem Wagen zu weit nach links und prallte zunächst in die Mittelschutzplanke. Von dort schleuderte er wieder zurück auf die Fahrbahn und kollidierte mit einem in nördlicher Richtung fahrenden Sattelzug eines 60-jährigen Fernfahrers aus Leipzig. Durch den Aufprall geriet der Brummi außer Kontrolle, rammte einen neben ihm fahrenden Kleintransporter und durchbohrte anschließend die Mittelschutzplanke. Quer zur Fahrbahn in Richtung München kamen der Lastwagen und der Kleintransporter zum Stehen. Diesem Hindernis konnte ein 52-jähriger Mann mit seinem Audi A 6 nicht mehr ausweichen und prallte in den Brummi.

Weitere Zeugen gesucht

Die Beteiligung der 49-jährigen Getöteten konnte bislang noch nicht zweifelsfrei geklärt werden. Fest steht, dass sie mit dem außer Kontrolle geratenen Sattelzug kollidierte. Ob die Frau in Richtung Norden oder auf der Gegenfahrbahn unterwegs war, erhofft sich die Verkehrspolizei Hof im Zuge der weiteren Ermittlungen, insbesondere aus dem von der Staatsanwaltschaft Hof in Auftrag gegebenen unfallanalytischen Gutachten oder durch Zeugenhinweise. Von den weiteren verletzten Unfallbeteiligten mussten drei in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Die Verletzungen dürften aber bei allen nicht gravierend sein. Der Gesamtsachschaden dürfte bei etwa 150.000 Euro liegen.Die notwendigen Bergungs- und Reinigungsarbeiten auf der Fahrbahn in Richtung Nürnberg dauerten bis 4 Uhr an. Hier waren die Autobahnmeisterei, die umliegenden Feuerwehren und das Technische Hilfswerk im Einsatz. 

 

Pressemitteilung vom 05.12.2014 (Polizeipräsidium Oberfranken)

A9 / LEUPOLDSGRÜN, LKR. HOF. Eine Tote, mehrere Verletzte und Sachschaden in Höhe von mindestens 150.000 Euro sind die Folgen eines Unfalls vom Freitagabend. Ein Sattelzug, der die Mittelschutzplanke durchbrach, drei Autos und ein Kleintransporter waren beteiligt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Nürnberg. Die Autobahn ist derzeit (22.15 Uhr) für die aufwändigen Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme in Richtung Süden komplett gesperrt. 

Gegen 19.15 Uhr kam es zwischen den Anschlussstellen Münchberg-Nord und Hof-West aus bislang nicht geklärten Gründen zu dem folgenschweren Unfall. Eine Frau, die noch nicht zweifelsfrei identifiziert werden konnte erlitt bei dem Unglück tödliche Verletzungen. Sechs Unfallbeteiligte wurden verletzt. Drei von ihnen mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.Auf Anordnung eines vor Ort befindlichen Staatsanwalts aus Hof unterstützt ein Sachverständiger die Autobahnpolizei Hof bei der Klärung der Unfallursache und des Unfallhergangs. Alle beteiligten Fahrzeuge werden zur unfallanalytischen Untersuchung sichergestellt und abgeschleppt.Den Verkehr auf der Autobahn in Fahrtrichtung Nürnberg leiteten die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Münchberg an der Anschlussstelle Hof/West aus. Der Verkehr in Richtung Norden wird zweispurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Eine Vielzahl an Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk, Autobahnmeisterei und mehrerer Polizeidienststellen aus dem Raum Hof werden bis tief in die Nacht im Einsatz sein.Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 150.000 Euro.

 

Quelle: PP Oberfranken

 

 

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